Begrüßen und Verabschieden

 

Während den Monaten der Covid-19 Pandemie wurden die Kinder an der Eingangstür herzlich willkommen geheißen, bzw beim Abholen von einer Erzieherin verabschiedet und den Eltern übergeben. Die Kinder haben für sich eine Selbständigkeit erfahren, die ihr Selbstbewusstsein gestärkt hat.

 

Das möchten wir zum Anlass nehmen, diese Bringzeit in unsere aktuelle Konzeption aufzunehmen und beizubehalten. Nicht nur das Wohl der Kinder, sondern auch zahlreiches positives Feedback von den Eltern hat uns bei dieser Entscheidung bestärkt. Durch eine Elternumfrage, mit 80 % Beteiligung, wurde deutlich, dass dies der großen Mehrheit den Wünschen und Bedarfen der Eltern und Kinder entspricht.

Bei dieser Entscheidung geht es nicht darum, die Eltern nicht in die Kita zu lassen, vielmehr die Abläufe in der Kita optimal zu gestalten. Die Selbständigkeit stärkt die Kinder und eine ruhige Atmosphäre am Morgen kann den Start in den Tag erleichtern.

 

Ausgenommen ist die Zeit der Eingewöhnung, in der ein Elternteil die Phase begleitet.

Ebenso ist bei dringendem Bedarf ein Austausch mit der Bezugserzieherin selbstverständlich möglich.

 

Ab dem Kindergartenjahr 2021/22 wird die Bringsituation als Bestand umgesetzt.

 

Um den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und Kita zu halten und auch im Sinne der Kinder die Zusammenarbeit zu stärken, erfolgt das Abholen durch die Eltern in der Kita. So können die Kunstwerke bewundert, Kleider gecheckt und kurze Absprachen zwischen Tür und Angel stattfinden.

Die Kinder werden am Empfang in eine Anwesenheitsliste eingetragen. Hier werden wichtige Informationen ausgetauscht und Fragen beantwortet.

Verlässt das Kind mit seinen Erziehungsberechtigten die KiTa, meldet es sich am Empfang wieder ab.

 

 

Button

Jedes unserer Kinder besitzt einen Button mit Foto und Namen. Diese nehmen ihn morgens beim Kommen am Empfang mit.

Die Buttons dienen der Orientierung, welche Kinder im Haus sind und in welchen Räumen sie sich befinden.

Vor dem Verlassen der Einrichtung hängen die Kinder ihren Button wieder zur jeweiligen Bezugsgruppe im Empfangsbereich.

 

 

Freitagskreis

Um 9.00 Uhr treffen sich alle Kinder im Foyer zu einem gemeinsamen Morgenkreis. Hier werden wichtige Informationen an die Kinder weitergegeben und welche besonderen Ereignisse in der kommenden Woche anstehen. Die Kinder haben die Möglichkeit, ihre Wünsche und Anregungen zu äußern.

 

In diesem Rahmen werden neue Kinder begrüßt, Geburtstagskinder beglückwünscht, gemeinsam Lieder gesungen etc.

 

 

Morgenkreis-Treff

Täglich treffen sich die Kinder mit ihrer Bezugserzieher*innen in ihren Gruppen. Der Gong, als tägliches Ritual, signalisiert das Zusammentreffen.

 

In dem Morgenkreis geht es um gemeinsame Themen und Projekte der Kinder, sowie die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Hier ist Zeit und Raum für Anliegen und Befindlichkeiten der Kinder. Lieder, Gedichte, Kreisspiele, usw. finden hier auch ihren Platz.

 

Die Erzieher*innen begleiten ihre Bezugskinder, wenn möglich, vom Wechsel der „Kleinen Welt“ bis zur Einschulung

 

Alltagsintegrierte Spracherziehung

- „Sprache – das Tor zur Welt“ -

Die Sprachentwicklung eines Kindes hat eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit, deshalb ist die Spracherziehung im Kindergarten einer der wichtigsten Anteile des Alltags. Sie findet immer und überall statt, begleitet die Kinder im Rollenspiel und in jeder Form des pädagogischen Angebotes.

 

Sprache ist nicht nur Kommunizieren, auch aktives Zuhören, Sprache verstehen, Ausdruck emotionaler Befindlichkeiten und noch vieles mehr.

 

Die Kinder erfahren, dass Sprache aus einzelnen Lauten besteht, dass man lustige Silben-, Rhythmus- und Reimspiele machen kann. So werden die Kinder spielerisch auf die Entdeckung des Regelsystems der Sprache hingeführt.

 

Die Sprachentwicklung der Kinder verläuft unterschiedlich. Manche Kinder benötigen zusätzliche Förderung. Diese wird regelmäßig von einer in dem Bereich qualifizierten Kollegin zusätzlich in den Alltag der Kinder integriert.

 

 

Interkulturelles Lernen

Kindertagesstätten sind in besonderer Weise Orte, in denen sich Kinder und Erwachsene unterschiedlicher sozialer Herkunft, Nationalität, Kultur und Religionen unbefangen begegnen können. Die Offenheit für und die Achtung vor anderen Kulturen werden gelebt und die eigene kulturelle und religiöse Identität gewahrt.

 

(laut Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland- Pfalz)

 

Durch verschiedene Projekte, wie zB. Länderprojekte, das

Kita-Plus Programm, Multi-Kulti-Feste etc. erweitern wir das Verständnis und die Akzeptanz der Vielfältigkeit.